„Die Schüler der Madame Anne“ – [Kinostart 05.11.15]

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Published on 2015/08/26 by jsabot

Die Verfilmung einer wahren Begebenheit aus dem Pariser Vorort Creteil erzählt von der engagierten Lehrerin Anne Gueguen, die eine unbändige Klasse nicht einfach zähmen, sondern mit einer besonderen Idee inspirieren möchte. Mit großer Kraft und Authentizität nähert sich die Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar einer bewegenden Geschichte über Mut, Gemeinschaft und Hoffnung. In der Hauptrolle der Lehrerin begeistert die zauberhafte Ariane Ascaride, u.a. mit den César als Beste Schauspielerin ausgezeichnet für ihre Rolle in MARIUS UND JEANNETTE  EINE LIEBE IN MARSEILLE (1998).

ein Film von Marie-Castille Mention-Schaar ist Produzentin, Drehbuchautorin und Regisseurin und hat mit ihren Filmen MEINE ERSTE LIEBE (2012) und WILLKOMMEN IN DER BRETAGNE (2012) internationale Bekanntheit erreicht. Bei ihrem Film DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE war das Multitalent Marie-Castille Mention-Schaar neben der Regiearbeit wieder federführend an der Produktion und dem Drehbuch beteiligt.

ÜBER DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE (OT: Les Héritiers)

Eine Leben im Pulverfass: die 11. Klasse des Leon Blum Gymnasiums im Pariser Vorort Creteil ist im wahrsten Wortsinn vielfältig. Doch tummeln sich hier viele, die wissen, dass sich der Rest der Welt nicht für sie interessiert. Der junge Muslim Malik, die aggressive Mélanie oder der stille Théo nehmen nicht teil am Wohlstand der Mitte und sie haben sich damit abgefunden. Das Klassenzimmer ist ihre politische Bühne, hier begegnen sich mit voller Wucht kulturelle und persönliche Konflikte. Etwas zu lernen, scheint reine Zeitverschwendung. Als die engagierte Lehrerin Anne Gueguen die Klasse übernimmt, begegnen ihr selbstbewusster Unwille und große Provokationslust. Doch die kluge Frau versteht es, mit geschickten Fragen die Muster der Jugendlichen zu durchbrechen. Ohne mit der Wimper zu zucken, meldet sie die Klasse bei einem renommierten, nationalen Schülerwettbewerb an. Mit großer Beharrlichkeit gelingt es ihr, die Schüler in eine gemeinsame Aufgabe zu verwickeln. Obwohl die meisten sich noch nie mit Geschichte befasst haben, entdecken die Jugendlichen, dass die längst vergangenen Schicksale auch ihnen viel zu erzählen haben. Für sie beginnt eine Reise in die Vergangenheit, die sie schließlich zu einer Gemeinschaft macht. Mit viel Sensibilität zeigt ihnen Madame Gueguen, dass sie Teil von etwas viel Größerem sind.

Nach einer wahren Begebenheit erzählt die Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar eine tief bewegende Geschichte über Integration und die Chance, die in der Gemeinschaft liegt. Ein kraftvoller und kämpferischer Film, von fantastischen Schauspielern getragen und voller Hoffnung.

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