„Der Sohn der Anderen“ – Jetzt auf DVD

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Published on 2015/08/26 by jsabot

Über „Der Sohn der Anderen“

Als Joseph in der israelische Armee seinen Militärdienst absolvieren soll, wird festgestellt, dass er nicht der biologische Sohn seiner Eltern sein kann.

Er wurde bei seiner Geburt mit Yacine, dem Sohn einer palästinensischen Familie aus dem Westjordanland vertauscht. Das Leben der beiden Familien wird durch diese Entdeckung auf den Kopf gestellt, Selbstbilder und Feindbilder müssen hinterfragt werden.

Eine Frage an die Regisseurin Lorraine Lévy (aus dem Presseheft Film Kino Text) über „Der Sohn der Anderen“

Wie ist das Filmprojekt Der Sohn der Anderen (Ot: Le fils de l´autre) entstanden?

Éric Amouyal, der Geschäftspartner von Virginie Lacombe hat ihr einmal ein von Noam Fitoussi geschriebenes Drehbuch gebracht, welches die schöne Idee der beiden Kinder – ein israelisches und ein palästinensisches – enthielt, welche bei ihrer Geburt wegen dem Chaos in der Gebärklinik während einer Bombardierung vertauscht wurden. Da Noam kein Drehbuchautor ist, hat Virginie Nathalie Saugeon beauftragt, mit ihm eine erste Fassung des Drehbuchs zu schreiben. Als es eine Fassung gab, welche sowohl die Finanzgeber wie auch einen Regisseur interessieren konnte, schickte Virginie sie mir. Es war das erste Mal, dass ich per Post ein Projekt bekam, das mich im Herz gepackt hat. Ich habe mir gesagt: „Das ist eine Geschichte für mich“. Weil sie in direkter Beziehung steht mit meinen eigenen Zwangsvorstellungen: Welches ist der Platz, den man im eigenen Leben einnimmt, dann in demjenigen der Anderen, die Verbindung zur Kindheit, zur Abstammung… Davon ausgehend habe ich mit Virginie und Nathalie Saugeon gearbeitet, dann allein, um das Drehbuch zum Film werden zu lassen, den ich machen wollte.

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