Monsieur Claude 2: Interview mit Emilie Caen und Noom Diawara

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Published on 2019/04/14 by jsabot

Ein Super Team! Wir haben einen Teil der Familie von Monsieur Claude (Emilie Caen und Noom Diawara) kennengelernt, und sie haben uns mitgeteilt wie der Film ihr Leben beeinflusst hat und warum sie so glücklich und dankbar sind.

Wie haben Sie sich gefühlt als Sie ihre Eltern, Schwestern, Schwiegereltern und Schwäger wieder getroffen haben?

Emilie: Es war wirklich toll, und ich meine es auch so, einfach toll. Die ersten Dreharbeit im Teil 1 waren schon super und jetzt war es mit Teil 2 genauso schön. Es hat uns alle verbunden und mit den anderen 3 Mädels (meine Schwestern in dem Film) sehen wir uns oft.

Noom: Wir auch mit den Jungs, wir leben alle nicht so weit weg von einander und sehen uns auch oft. Seit 5 Jahren fragen uns die Leute wann Teil 2 kommt , und jetzt ist es endlich soweit. Wir haben ein Jahr vorher erfahren dass es eine Fortsetzung geben wird damit wir alle unsere Terminkalender anpassen konnten.

Hatten alle Schauspieler auch sofort zugesagt?

Emilie + Noom: Ja, auf alle Fälle. Es wäre etwas merkwürdig gewesen wenn ein Schauspieler nicht bei der Fortsetzung dabei gewesen wäre.

Wie bereitet man sich auf die Fortsetzung eines so grossen Erfolgs vor? Hat man Angst vor Misserfolg?

Emilie: Ja stimmt, aber ich kann mich nur auf mich konzentrieren, bzw. ich kann versuchen meinen Job richtig und gut zu machen, da habe ich Einfluss… der Rest ist dem Schicksal überlassen, am Ende entscheidet das Publikum. Ein Teil 2 ist sehr oft enttäuschend, deshalb ist es immer kompliziert. Aber es ist verrückt weil uns in Frankreich viele Leute sagen dass sie den Teil 2 sogar mehr mögen als Teil 1.

Noom: Ja genau, es gab gewisse Ängste aber am Ende wussten wir schon dass der Film trotzdem viele Kinobesucher haben würde. Deshalb haben wir gesagt: „kommt los, wir machen es“, und wenn es am Ende nicht funktioniert, ist es auch nicht so schlimm. Mit dem 1. Teil war es magisch, 12 Millionen Kinobesucher – es ist einfach unbeschreiblich.

Würden Sie gerne Othello spielen?

Noom: Ja, sicher – niemand hat mich bis jetzt gefragt. Es wäre cool wenn man es mir vorschlagen würde.

Emilie: Die Rolle es unglaublich schön.

Emilie wie fühlt man sich Teil von 2 mega Erfolgen zu sein (Ziemlich beste Freunde + Monsieur Claude)?

Emilie: Ich denke ich bin einfach ein Glückspilz, wenn ich eine Rolle in einem Film habe dann wird der Film erfolgreich 🙂 Es sollte für alle Produzenten einfach klar sein, dass ich immer den Erfolgsfaktor vom Film bin.

Emilie, haben Sie ein besonderes Bezug zu Kunst? (sie spielte eine Galeristin in Ziemlich beste Freunde und eine Malerin in Monsieur Claude)

Emilie: Ja, auf alle Fälle aber es ist jetzt mehr ein Zufall. Mit meinen Eltern haben wir viele Museum und Ausstellungen besucht. Am Anfang wollte ich auch Malerin werden.

Kennen Sie Deutschland?

Emilie: Ich war einmal in Berlin und es hatte mir super gefallen. Jetzt auch, wir waren in vielen Städten, aber es geht zu schnell und es bleibt uns keine Zeit um Deutschland wirklich erkunden zu können.

Noom: Ich war schon im Hamburg und Berlin und fand es toll, es ist jedes Mal sehr nett, die Leute sind mega gastfreundlich und sehr nett. Man fühlt sich in Deutschland einfach gut.

Warum glauben Sie dass der Film so gut läuft? Das Thema ist sehr ernst und sehr polemisch. Könnte Monsieur Verneuil (der Vater) im echten Leben wirklich existieren?

Emilie: Ich denke dass es diesen Mann gibt, aber ich persönlich habe noch niemanden kennengelernt der so ist.

Noom: Ich denke auch, aber der Film ist am Ende auch sehr leicht. Es ist eine Komödie, eine sehr gut gemachte und es bleibt Spass und wird nie zu ernst oder langweilig. Deshalb glaube ich dass es funktioniert. Ganz Frankreich konnte sich im Film wiederkennen – alle Schichten der Gesellschaft kommen darin vor. Dadurch konnte der Film viele verschiedene Leute erreichen.

Wie wurden Sie vom Regisseur geführt?

Emilie: Philippe hat sich Zeit genommen fürs Casting mit und mit der Endauswahl der Schauspieler. Man fühlt sich gut aufgehoben, er paßt auf seine Schauspieler auf und man fühlt sich geliebt – am Ende ist es das Wichtigste. Bei Szenen mit mehreren Leuten gibt es keinen Platz für Improvisation, ansonsten würde man die Szene komplett „kaputt“ machen. Aber bei einer Szene zu zweit ist es viel einfacher und man kann als Schauspieler Einfluss nehmen.

Noom +Emilie: Nein, Philippe schreibt schon alles ganz genau.

Die meinst gestellt Frage?

Emilie + Noom: Wann kommt Teil 3? Es wird einen Teil 3 geben aber nur wenn es ein gutes Drehbuch gibt ansonsten wird der Regisseur nicht einfach so einen Teil 3 machen.

monsieur claude 2 inerview noom diawara emilie caen

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