Madame Marguerite oder Die Kunst der schiefen Töne

Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne

Schon wieder eine Madame oder Monsieur im Titel!

Letztes Jahr hatten wir „Monsieur Claude“, dieses Jahr „Madame Marguerite“, bald „Madame Anne“ (Die Schüler der Madame Anne) etc. etc. etc. Ich bin immer verwundert wie die Titel von Filmen übersetzt bzw. adaptiert werden. Aber, es ist vielleicht nur weil ich selber ein „echter“ Franzose bin. In Deutschland scheinen nach wie vor gängige Begriffe wie „Madame oder Monsieur“ Deutschen mehr anzusprechen. In dem Fall ist der französische Titel ist einfach „Marguerite“. Klingt es schlecht oder vielleicht nicht ansprechend genug? Egal, heute werde ich euch über diese sehr spezielle Geschichte von Madame Marguerite erzählen: die Frau, die immer singen wollte aber die nicht singen konnte.

Geld kann alles außer Talent kaufen!

Madame Marguerite ist eine reiche Madame, die sich mit ihrem Geld alles erkauft hatte. Erst den Adelstitel, da sie einen reichen Man heiratete und dann kaufte sie sich mit ihrem Geld aber vor allem mit ihrer Art und Naivität, das Schweigen ihrer Angestellten und Freunde. Sie war Nett, hatte das Sagen und keiner traute sich ihr zu sagen dass sie einfach nicht singen konnte.

Singt ihr auch mehr Recht als Schlecht unter der Dusche? Millionen von Leuten weltweit tun das, trotzdem sind Shows wie DSDS oder Super Talent und co. erfolgreich, weil doch jeder berühmt werden will.

Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne: Wieso ist der Film so anders?

Frei inspiriert von Florence Foster Jenkins Biografie, die Baronin Madame Marguerite wird von der Schauspielerin Catherine Frot gespielt und die Rolle passt mehr als 100% zu ihr. Wer Catherine Frot kennt, weißt dass sie so zart ist, nett aussieht und eine schwache Stimme hat. Alle diese Eigenschaften sind im Charakter von Marguerite wieder zu finden und man ist so von ihrem Willen begeistert und schockiert zugleich wie man ein Leben voller Lügen leben kann.

Für seine Leidenschaft alles geben und sterben

Nichts ist schöner als zu tun was man mag oder das Hobby mit der Arbeit zu kombinieren. In dem Film gibt Marguerite alles und schafft es sogar in der Oper zu singen. Trotzdem will sie es nicht Wahr haben dass sie nur Schiffe Töne, was zu einen tragischen Ende führt. Alles geben ist gut, aber nicht um jedem Preis.

Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne läuft ab 29. Oktober im Kino, wurde mit dem Prädikat „Besonders Wertvoll ausgekennzeichnet.

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