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Interview mit VIRGINIE EFIRA und JUSTINE TRIET für VICTORIA auf dem Festival de Cannes 2016

«In Bed with Victoria» (OT: VICTORIA) mit Virginie Efira: verrückte kontemporäre Fabel einer Frau Namens VICTORIA

Der neue Shooting-Star aus Belgien «Virginie Efira» ist in der Kinolandschaft nicht mehr zu übersehen! 

Nach über 5 Monaten ist sie immer noch im deutschen Kino – mit ihrem Film «Birnenkuchen mit Lavendel » neben Benjamin Laverhne. Sie spielt auch im letzen französischen Film des Meisters Paul Verhoeven «ELLE » neben Isabelle Huppert! «ELLE» wurde ebenfalls im offiziellen Wettbewerb in Cannes vorgestellt.

Ja, Virginie Efira ist zurzeit sehr gefragt, wir durften 30 Minuten mit ihr und Justine Triet bei einem Interview verbringen!

Wir befragten die beide über den Film: hier ist unser Interview mit VIRGINIE EFIRA (Schauspielerin) und JUSTINE TRIET (Regisseurin von «In bed with Victoria»)

Wie identifizieren Sie sich mit der Hauptfigur Victoria im Film?

Virginie Efira: Justine Triet hat versucht in „Victoria“ alle Aspekte des modernen Lebens einer Frau zu packen, wie z.B: Job, Kinder, Sexualität, Liebe, Mutterschaft. Zu versuchen, alles unter einem Hut zu bekommen, ist nicht immer so einfach wie es aussieht! Es ist genau das, was wir in Victoria sehen können und dadurch passt es auch ganz gut zu mir.

Justine Triet: Durch Victorias regelmässige Termine beim Psychologen können wir ihrem Leben besser folgen und wir können die Komplexität der Frau in diesem Film besser nachvollziehen!

Ist es anders von eine Frau gefilmt zu werden als von einem Mann?

Virginie Efira: Auf alle Fälle, ja es ist anders! Ich konnte mich in Justine (Triet) auch sehr gut wiederfinden, und wenn man eine gewisse Gemeinsamkeit entwickelt, ist es noch einfacher sich in der Rolle zu verwirklichen!

Das Leben der Victoria läuft mit 200 km/h. Man wird fast Müde vom zuschauen … Hat Sie die Rolle viel Kraft gekostet?

Virginie Efira: Eigentlich nicht… es war nur schwierig als der Film zu Ende war! Ich habe schon gewusst als ich den Film zugesagt hatte, dass die Dreharbeiten nicht so konventionell sein werden. Es wird viel verlangt und wir haben viel gearbeitet aber es ist genau das Richtige für mich gewesen!

Ist die Szene einer zerstörten Hochzeitszeremonie, etwas, was Sie schon immer mal filmen wollten?

Justine Triet: Ja, definitiv! Eine Hochzeit ist voller Cliché, Liebe, Geld.

Warum haben Sie den Film « VICTORIA » genannt? Der Name Victoria (Sieg) ist an sich sehr positiv! Wollten Sie damit etwas spezielles sagen?

Justine Triet: Victoria im Film, die Anwältin, wird einen Prozeß gewinnen, aber gleichzeitig wird sie die Freundschaft zu ihrem besten Freund verlieren…. Ich wollte aber den Titel und Namen Victoria unbedingt behalten!

Welcher Film hat Ihr Leben am meisten inspiriert?

Virginie Efira: Für mich ist es Mary Poppins, vielleicht der erste Film, den ich im Kino gesehen…

Können Sie über Ihre Rolle in ELLE von Paul Verhoeven sprechen?

Das war eine ganz andere Erfahrung. In Victoria war ich ständig, von früh bis spät, am Dreh. Für ELLE von Paul Verhoven, hatte ich insgesamt nur 8 Tage Dreharbeiten! Und die Art Regie zu führen ist komplett anders. Paul dirigiert seine Schauspielern nur bedingt, und lässt Ihnen viel Raum für Improvisation. Der Regisseur ist mit seinen 75 Jahren aber genauso fit wie jeder andere, neugierig und frech sein hält einen anscheinend jung!

Virginie Efira jetzt auch in Mein ziemlich kleiner Freund im Kino zu sehen!

Interview Moderator: Jérôme Sabot – Plage Nespresso – La semaine de la critique auf dem Festival de Cannes 2016!

Liste mit allen Filmen mit VIRGINIE EFIRA auf cineonline.net

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