EIN SOMMER IN DER PROVENCE: ein Spaziergang mit Jean Reno

Ein Sommer in der Provence

Kinostart 25.09.14

Mit großem Erfolg startete die Sommerkomödie EIN SOMMER IN DER PROVENCE („Avis de mistral“) in diesem Frühjahr in den französischen Kinos. Schnell avancierte Jean Reno in seiner Rolle als sturer, aber mit weichem Herz ausgestatteter Großvater zum Publikumsliebling der Franzosen. Unzweifelhaft kommt der traumhaften Landschaft der Provence die zweite Hauptrolle zu. Für Léa (Chloé Jouannet), Adrien (Hugo Dessioux) und ihren kleinen Bruder Théo (Lukas Pelissier) stehen die Ferien vor der Tür. Dieses Jahr fahren sie das erste Mal zu ihrem Großvater Paul (Jean Reno), den sie wegen eines Familienstreits nie zuvor kennengelernt haben. Das Reiseziel – die Provence: Wohl kaum der Urlaub, von dem die Drei träumen. Auch die Freude von Großmutter Irène (Anna Galiena) über diesen Familienurlaub ist da kein Trost. Hinzu kommt, dass ihnen der Vater ausgerechnet am Tag vor der Abreise sagt, dass er die Familie verlassen wird. Also nicht gerade die besten Aussichten auf gute Laune und eine spaßige Ferienzeit. Kaum in der Provence angekommen prallen auch schon die Differenzen der beiden Generationen aufeinander. Zwischen den Jugendlichen und ihrem Großvater, der, wie die Kids meinen, ein sturer Esel ist, kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Dabei spielt auch Pauls turbulente Vergangenheit immer wieder eine Rolle. Es beginnt ein chaotischer Sommer in der malerischen Provence, in dem beide Generationen versuchen das Miteinander zu meistern, die Vergangenheit zu verarbeiten und sich vor allem daran zu erinnern, dass sie trotz aller Widersprüche eine Familie sind. Auf sensible Weise gelingt es Rose Bosch, eine Familie mit all ihren kontrastreichen Facetten zu porträtieren, dabei jedem Familienmitglied eine Stimme zu verleihen und selbst heikle Themen mit unverkrampfter Leichtigkeit zu beschreiben.

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