«DAS VERGANGENE» – (OT: Le passé), eine Odyssee in die Vergangenheit

Das Vergangene - "Le passé"

Kinostart 30.01.14 http://bit.ly/1cwLQwj

 Regie: Asghar Fahradi
Kinostart ( D): 30.01.14
Mit: Ali Mosaffa und Berenice Bejo
Land: Frankreich
Verleih: Caminofilm Verleih

Ein Familiendrama

Der Film „Le passé“ könnte fast ein Huit-clos sein! Huits-clos sind Filme, die nur in einem Raum gedreht wurden mit wenigen Schauspieler. In dem Fall ist es nicht so, aber die Intensität der Szenen und die schwierige Situation innerhalb dieser Familie mit Geheimnissen ergibt ein ähnliches Gefühl.

„Le Passé“ ist der zweite Film des iranischen Regisseurs in Frankreich mit seinem beliebten Schauspieler Ali Mosaffa und mit Berenihce Bejo („The Artist“ neben Jean Dujardin). Der Film wurde letztes Jahr auf dem Festival de Cannes mit einem Preis honoriert und sein Weg könnte ihn bis zum OSCAR führen. Berenice Bejo erhielt den Preis als beste Darstellerin in Cannes und es ist lustig da Marion Cotillard eigentlich für diese Rolle gedacht, aber aus Termingründen konnte sie die Rolle nicht wahrnehmen. Dies ist zumindest die offizielle Erklärung (was man immer sagt wenn ein andere Schauspieler die Rolle bekommen hat). Auf alle Falle konnte Marion Cotillard trotzdem während des Festivals glänzen da sie mit 2 verschiedenen Filmen im Rennen war!

Unangenehme Atmosphäre, dramatische folgen!

Der Regisseur ist seit seinem ersten Film ein Meister des Dramas, und er konnte es mit LE PASSÉ wieder unter Beweis stellen. Ein Geheimnis, eine Familie, eine Wahrheit!

Der Film fängt mit dem „générique“ gut an. Auf der schwarzen Leihwand sieht man gemalte Scheibenwischer, die das Wort „DAS VERGANGENE“ auslöschen. Mit dieser einfachen Bezeichnung ist der Zuschauer sofort im „FRAGE“-Modus … was bedeutet das, was ist in der Vergangenheit passiert, was erwartet uns?

Es ist oft komplexer als es aussieht. Jeder Familie hat ihre Geschichte und schwarze Schafe, bzw. graue Zonen. Genau da setzt der Regisseur an, er kratzt da wo es Weh tut … und über die Länge des Films werden wir eine sehr schwarze Wahrheit erfahren. Ein Meisterwerk an Spannung, das den Preis in Cannes verdient hat.

Frankreich hat immer an den Regisseur geglaubt und konnte ihm eine Plattform geben um seine Filme realisieren zu können. Mit der politische Situation im Iran in der Welt ist es sicher nicht einfach für einen iranischen Regisseur einen Film drehen zu können. Der Film wurde teilweise über die Region Île de France finanziert weshalb es in den Vororten von Paris stattfindet (in Sevran-Livry), und durch das Leben den Schauspieler kann man das tägliche Leben der Einwohner in den Vororten von Paris erleben.

Good to know

Der Erfolg des Films wurde sicherlich durch seinen Preis in Cannes getragen, aber auch ohne diesen hätte er gut abgeschnitten. Fast 1 Million Franzosen konnte an diesem Familiendrama teilnehmen. Für der Regisseur es ist ein Riesenerfolg, wir warten alle sehr gespannt auf seinem nächsten Film!

Der Film läuft ab 30. Januar in allen guten Kinos in Deutschland und wird von Camino Filmverleih verliehen und unterstützt.

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